Das (Rumpf)königreich Meltania ist nach wie vor die stärkste wirtschaftliche Macht der Region, ist jedoch nun vorrangig mit sich selbst beschäftigt. Aus dem einst stolzen, selbstbewussten Land ist eine Oligarchie des Adels geworden, die krampfhaft versucht, an den Traditionen der guten alten Zeit festzuhalten. So wundert es auch nicht, dass Meltania keine wirkliche Demokratie mehr ist. Der König, der durch die vorangegangenen Revolutionen seine Macht festigen konnte, wird durch einen Rat beraten, dem Adlige und Vertraute Seiner Majestät angehören.
Sonne, Strand und Paella - was will man mehr? Meltanias Kultur bleibt einzigartig. Während rund um das urbane Zentrum La Higuera Tag und Nacht das Geschäft pulsiert, findet man weiter im Landesinneren kilometerweit unter Plastik behütete Frucht- und Gemüseanbauten. Im Süden efreut sich der Tourismus nach wie vor höchster Beliebtheit und trägt einen großen Teil zum wirtschaftlichen Gesamteinkommen bei. Nach wie vor spielt natürlich die Religion noch eine sehr große Rolle. Über 80 Prozent der Bevölkerung sind tatsächlich praktiziertende novarische Katholiken. Kirchen sind in allen Städten und den allermeisten Dörfen vorhanden.
Im Süden grenzt Meltania an Targa. Aus der gemeinsamen Geschichte ergibt sich südlich von Faraján ein großes Gebiet, in dem sich die Kulturen und Ethnien überlappen. Targische Namen und vor allem alttargische Architektur sind hier keine Seltenheit! Das Verhältnis zu Tordera und Xeruskadi ist jedoch nach wie vor sehr gespannt.